Salzburg mit Hund und veganem Genuss entdecken

Manchmal braucht es gar keinen langen Urlaub, um dem Alltag für einen Tag zu entfliehen. Für uns liegt eines der schönsten Ziele für einen Tagesausflug direkt vor der Haustür: Salzburg.

Die österreichische Mozartstadt ist von unserer Heimat aus schnell erreichbar und eignet sich deshalb perfekt für einen spontanen Ausflug. Salzburg verbindet auf besondere Weise Geschichte, Kultur, Architektur, Kulinarik und eine wunderschöne Lage an der Salzach.

Und natürlich darf bei unseren Reisen eine wichtige Frage nicht fehlen:

Wie gut lässt sich Salzburg vegan und mit Hund entdecken?

Unsere Antwort nach diesem Tag fällt ziemlich positiv aus.

Salzburg ist eine Stadt, die sich wunderbar zu Fuß erkunden lässt. Viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen relativ nah beieinander und gerade mit Hund ist es angenehm, zwischen den einzelnen Stationen immer wieder kleine Pausen einzulegen.

Unser Ziel war deshalb kein klassischer Sightseeing-Marathon, sondern ein entspannter Spaziergang durch Salzburg mit ein bisschen Kultur, gutem veganem Essen und möglichst vielen gemeinsamen Erlebnissen.

Schloss Mirabell: Unser Start in den Salzburg-Tag

Unser Rundgang beginnt im wunderschönen Garten von Schloss Mirabell.

Der Mirabellgarten gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs und ist gerade bei schönem Wetter ein wunderbarer Ausgangspunkt für einen Stadtbummel.

Das Schloss wurde ursprünglich im Jahr 1606 unter Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau errichtet. Der Name „Mirabell“ stammt aus dem Italienischen und lässt sich sinngemäß mit „wunderbar“ oder „schön anzusehen“ übersetzen.

Und der Name passt.

Besonders der barock gestaltete Mirabellgarten mit seinen Blumenbeeten, Skulpturen, Brunnen und der berühmten Pegasus-Statue ist beeindruckend.

Auch für einen Spaziergang mit Hund ist die Gegend ein schöner Startpunkt, wobei natürlich die jeweils geltenden Regeln für Hunde in den Gartenanlagen beachtet werden müssen.

Von hier aus geht es für uns weiter Richtung Altstadt.

Salzburg und Wolfgang Amadeus Mozart

Salzburg ist untrennbar mit einem Namen verbunden:

Wolfgang Amadeus Mozart.

Der wohl berühmteste Sohn der Stadt wurde 1756 in Salzburg geboren und verbrachte einen großen Teil seiner Kindheit und Jugend hier.

Wer sich für Mozart interessiert, kommt deshalb in Salzburg kaum an seiner Geschichte vorbei.

Unser nächster kultureller Zwischenstopp ist das Mozart-Wohnhaus am Makartplatz.

Das Gebäude ist heute ein Museum und erzählt vom Leben der Familie Mozart und insbesondere von Wolfgang Amadeus Mozarts Jahren in Salzburg.

Für uns bedeutet das allerdings eine kleine Aufteilung.

Während ein Teil von uns das Museum erkundet, bleibt Hannah draußen, denn Hunde dürfen nicht mit hinein.

Das gehört beim Reisen mit Hund eben ebenfalls dazu.

Nicht jede Sehenswürdigkeit ist hundefreundlich und gerade bei Museen sollte man sich vorher informieren, ob Hunde erlaubt sind.

Für uns ist das aber kein Grund, auf Kultur zu verzichten. Wir wechseln uns einfach ab und versuchen, unsere Tagesplanung so zu gestalten, dass niemand zu lange warten muss.

Vegan frühstücken und Kaffee trinken in Salzburg

Während des Museumsbesuchs warten wir bei @cafeclassicsalzburg direkt neben dem Mozart-Wohnhaus.

Und auch kulinarisch werden wir hier fündig.

Das Café bietet eine schöne Auswahl an veganen Snacks und natürlich auch verschiedene vegane Kaffeevarianten.

Gerade auf einem Tagesausflug ist das für uns ein wichtiger Punkt.

Wir möchten nicht ständig darüber nachdenken müssen, wo wir überhaupt etwas Veganes bekommen. Viel angenehmer ist es, wenn sich vegane Möglichkeiten ganz selbstverständlich in den Reisetag integrieren lassen.

Für uns gehört genau das zum Konzept vegan reisen mit Hund:

Gute Restaurants und Cafés finden, in denen wir uns wohlfühlen, und gleichzeitig darauf achten, dass Hannah nicht den ganzen Tag alleine bleiben muss.

Nach einer kleinen Stärkung sind wir jedenfalls bereit für den nächsten Abschnitt unseres Salzburg-Spaziergangs.

Über den Marko-Feingold-Steg in die Altstadt

Unser Weg führt uns über den Marko-Feingold-Steg.

Die Fußgängerbrücke verbindet die beiden Salzachufer und ist inzwischen vor allem durch die unzähligen Liebesschlösser bekannt, die an den Geländern hängen.

Der Steg ist nach Marko Feingold benannt, einem österreichischen Holocaustüberlebenden und langjährigen Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg.

Damit erinnert die Brücke nicht nur an eine besondere Persönlichkeit der Salzburger Geschichte, sondern verbindet auch zwei Seiten der Stadt miteinander.

Für uns ist sie vor allem ein schöner Übergang in Richtung Altstadt.

Von der Brücke aus hat man einen tollen Blick auf die Salzach und die historische Stadtkulisse.

Und natürlich bleibt Hannah auch hier immer wieder stehen.

Nicht wegen der Aussicht.

Sondern wegen der vielen neuen Gerüche.

Salzburg Altstadt: Geschichte hinter jeder Ecke

Die Salzburger Altstadt ist der Teil der Stadt, in dem man sich wunderbar treiben lassen kann.

Das historische Zentrum gehört seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist geprägt von mittelalterlichen und barocken Gebäuden, engen Gassen, Innenhöfen und historischen Durchhäusern.

Besonders bekannt ist die Getreidegasse.

Sie zählt zu den berühmtesten Straßen Salzburgs und ist nicht nur wegen ihrer historischen Architektur interessant. Auch die charakteristischen schmiedeeisernen Zunft- und Geschäftszeichen machen sie unverwechselbar.

Hier befindet sich außerdem das Geburtshaus Mozarts.

Wir schlendern jedoch lieber etwas abseits der großen Besucherströme durch die kleineren Gassen.

Gerade mit Hund ist das für uns angenehmer.

Es ist etwas ruhiger, schattiger und man entdeckt trotzdem ständig neue Details.

Historische Hausfassaden wechseln sich mit kleinen Geschäften, Cafés und traditionellen Salzburger Läden ab.

Und natürlich gibt es jede Menge kulinarische Versuchungen.

Salzburger Nockerln, Mehlspeisen, Schokolade, Eis und österreichische Spezialitäten gehören zum Stadtbild genauso wie die historischen Gebäude.

Auch wenn die klassische österreichische Küche nicht unbedingt für ihre vegane Vielfalt bekannt ist, gibt es inzwischen deutlich mehr pflanzliche Möglichkeiten als noch vor einigen Jahren.

Kollegienkirche: Ein kurzer Blick ins Innere

Auf unserem Weg machen wir einen kurzen Abstecher zur Kollegienkirche.

Die Kirche gehört zur Universität Salzburg und gilt als eines der bedeutendsten Werke des österreichischen Spätbarocks.

Sie wurde nach Plänen des Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach errichtet und im frühen 18. Jahrhundert fertiggestellt.

Schon die außergewöhnliche Fassade ist beeindruckend.

Wir werfen einen Blick hinein und lassen die besondere Atmosphäre kurz auf uns wirken, bevor es weitergeht.

Denn unser nächstes Ziel ist schon von weitem sichtbar.

Die Festung Hohensalzburg.

Auf zur Festung Hohensalzburg

Die Festung Hohensalzburg thront hoch über der Stadt und gehört zu den Wahrzeichen Salzburgs.

Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1077 zurück. Damit zählt sie zu den größten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Burganlagen Europas.

Wer Salzburg besucht, kommt an der Festung eigentlich kaum vorbei.

Sie ist von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar und prägt das Stadtbild wie kaum ein anderes Bauwerk.

Wir entscheiden uns, den Weg zu Fuß über die Festungsgasse hinaufzunehmen.

Das ist mit Hund natürlich etwas angenehmer als eine längere Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, und gleichzeitig bekommt man auf dem Weg noch einmal ganz andere Perspektiven auf die Altstadt.

Salzburg mit Hund: Was darf Hannah sehen?

Bei der Festung angekommen, müssen wir wieder unterscheiden.

Nicht alle Innenbereiche sind mit Hund zugänglich.

Im Außenbereich beziehungsweise in den Bereichen, in denen Hunde erlaubt sind, können wir Hannah aber mitnehmen.

Und für sie ist die Festung ohnehin weniger wegen der historischen Bedeutung interessant.

Sie hat schließlich andere Prioritäten.

Neue Gerüche.

Neue Menschen.

Neue Wege.

Und natürlich die Aussicht.

Für uns hingegen ist der Blick über Salzburg eines der Highlights des Tages.

Von oben eröffnet sich ein beeindruckendes Panorama über die Stadt, die Salzach und die umliegenden Berge.

Gerade an klaren Tagen wird deutlich, wie besonders die Lage Salzburgs ist.

Die Stadt liegt am Nordrand der Alpen und verbindet urbanes Leben mit einer beeindruckenden Bergkulisse.

Vegan reisen mit Hund: Snacks gehören ins Gepäck

Ein weiterer wichtiger Punkt bei unseren Reisen mit Hund ist inzwischen selbstverständlich geworden:

Wir haben immer eigene Snacks dabei.

Gerade bei einem langen Stadtspaziergang ist es praktisch, wenn Hannah zwischendurch etwas bekommt und wir nicht darauf angewiesen sind, spontan irgendwo geeignete Snacks zu finden.

So können wir unsere Pausen flexibel gestalten.

Und während Hannah ihren veganen Snack bekommt, können wir die Aussicht genießen.

Das klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit, gehört für uns aber zu einem entspannten Urlaub mit Hund einfach dazu.

Denn Reisen mit Hund funktioniert am besten, wenn man nicht versucht, den kompletten Tagesablauf nach menschlichen Bedürfnissen zu planen.

Regelmäßige Pausen, Wasser und Rücksicht auf die Temperaturen gehören für uns selbstverständlich dazu.

Durch Salzburg zurück zum Fluss

Nach unserem Besuch der Festung geht es langsam wieder bergab.

Wir schlendern erneut durch die Altstadt und lassen den Tag etwas ruhiger werden.

Salzburg ist eine Stadt, in der man auch ohne konkreten Plan unglaublich viel entdecken kann.

Ein Torbogen führt in einen Innenhof, eine kleine Gasse endet plötzlich an einem historischen Platz und hinter der nächsten Ecke wartet schon wieder eine beeindruckende Fassade.

Genau deshalb mögen wir solche Städte.

Man muss nicht alles sehen.

Man muss nicht jedes Museum besuchen.

Manchmal reicht es, einfach aufmerksam durch die Straßen zu gehen.

Veganes Eis zum Abschluss

Auf dem Rückweg machen wir natürlich noch einen kulinarischen Zwischenstopp.

Bei @moritzeisaustria genießen wir ein köstliches veganes Eis.

Für uns gehört ein Eis zu einem gelungenen Sommertag in Österreich einfach dazu.

Und wenn es dann auch noch vegan ist, umso besser.

Während wir unser Eis genießen, lauschen wir noch einem Straßenmusiker.

Musik, Altstadt, Abendstimmung und die Salzach in der Nähe – ein ziemlich perfekter Abschluss für unseren Salzburg-Tagesausflug.

Unser Fazit: Salzburg ist perfekt für einen Tagesausflug

Irgendwann heißt es leider Abschied nehmen.

Wir machen uns auf den Weg zurück nach Hause und sind uns einig:

Salzburg lohnt sich immer.

Die Stadt ist kompakt genug, um viele Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu entdecken, gleichzeitig aber so abwechslungsreich, dass man problemlos mehrere Tage dort verbringen könnte.

Besonders gefallen uns die Kombination aus Geschichte, Architektur und der beeindruckenden Landschaft rund um die Stadt.

Und auch für veganes Reisen mit Hund eignet sich Salzburg grundsätzlich sehr gut.

Natürlich muss man bei einigen Sehenswürdigkeiten Abstriche machen. Museen, Kirchen oder bestimmte Innenbereiche sind nicht immer mit Hund zugänglich.

Aber genau dafür lässt sich ein Tagesausflug wunderbar flexibel planen.

Salzburg Reisetipps für Veganer und Hundebesitzer

Wer Salzburg mit Hund und veganem Lebensstil besuchen möchte, sollte ein paar Dinge berücksichtigen.

Früh starten: Besonders im Sommer können die Temperaturen in der Stadt schnell steigen. Ein früher Start ist angenehmer für Mensch und Hund.

Wasser mitnehmen: Bei längeren Spaziergängen sollte der Hund jederzeit Zugang zu Wasser haben.

Schatten suchen: Die engen Gassen der Altstadt können an warmen Tagen angenehmer sein als breite, stark aufgeheizte Straßen.

Hunderegeln prüfen: Vor dem Besuch von Museen, Sehenswürdigkeiten und Grünanlagen sollte man sich über die aktuellen Bestimmungen für Hunde informieren.

Vegane Restaurants vorher recherchieren: Salzburg bietet inzwischen zahlreiche vegane und veganfreundliche Möglichkeiten. Trotzdem lohnt sich eine aktuelle Recherche, insbesondere wenn man mit Hund unterwegs ist und einen Sitzplatz im Außenbereich benötigt.

Nicht zu viel planen: Salzburg lässt sich wunderbar zu Fuß entdecken. Gerade mit Hund ist ein entspannter Spaziergang oft schöner als ein vollgepackter Sightseeing-Plan.

Mehr als Mozart und Festung

Was uns an Salzburg besonders gefällt, ist die Mischung.

Natürlich ist Mozart überall präsent.

Natürlich gehören die Festung Hohensalzburg, Schloss Mirabell, die Getreidegasse und der Dom zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Aber Salzburg ist mehr als seine berühmten Wahrzeichen.

Es sind die kleinen Gassen.

Die historischen Innenhöfe.

Die Salzach.

Die Berge im Hintergrund.

Die kleinen Cafés.

Die Musik auf der Straße.

Und natürlich die Möglichkeit, einen solchen Tag gemeinsam mit Hund zu verbringen.

Für uns ist genau das die schönste Art zu reisen.

Nicht möglichst viele Sehenswürdigkeiten in möglichst kurzer Zeit abhaken, sondern eine Stadt mit allen Sinnen erleben.

Und dazu gehören bei Hannah offensichtlich besonders viele Gerüche.

Unser persönliches Fazit zum veganen Reisen mit Hund in Salzburg

Nach einem langen Tag in Salzburg sind wir müde und zufrieden.

Wir haben Kultur erlebt, historische Gebäude entdeckt, veganes Essen gefunden, Eis gegessen, die Aussicht von der Festung genossen und viele Kilometer durch die Stadt zurückgelegt.

Und Hannah?

Die hat wahrscheinlich den spannendsten Teil des Tages erlebt.

Tausende neue Gerüche, unzählige Menschen, neue Wege und jede Menge Eindrücke.

Auf der Rückfahrt schläft sie jedenfalls sofort erschöpft auf dem Rücksitz ein.

Für uns ist Salzburg damit ein perfektes Beispiel dafür, dass vegan reisen mit Hund wunderbar funktionieren kann, wenn man ein wenig plant und gleichzeitig bereit ist, den Tag flexibel zu gestalten.

Ein Tagesausflug nach Salzburg lohnt sich deshalb nicht nur für Kulturfans und Mozartliebhaber.

Auch wer vegan reisen möchte, mit Hund unterwegs ist und gerne Städte zu Fuß erkundet, findet hier eine abwechslungsreiche Mischung aus Geschichte, Natur, Kulinarik und österreichischem Lebensgefühl.

Und wir?

Wir kommen bestimmt wieder.

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