Reisen ist eine meiner großen Leidenschaften. Früher habe ich mir darüber kaum Gedanken gemacht – Reiseziel auswählen, Flug buchen, los geht’s.
Doch das hat sich geändert. Nicht nur, weil ich heute bewusster reise, sondern auch, weil mich meine treue Fellnase Hannah seit einigen Jahren begleitet.
Seitdem hat sich mein Blick auf das Thema Reisen mit Hund komplett verändert. Flugreisen kommen für mich nicht mehr infrage – aus Umweltgründen, aber auch, weil ich meiner Hündin den Stress ersparen möchte.
Hinzu kommt, dass mein Freund und ich seit Anfang 2023 vegan leben – was beim Reisen zusätzliche Planung erfordert.
All diese Erfahrungen möchte ich hier teilen und zeigen, wie wir unsere Reiseziele inzwischen auswählen und worauf du achten solltest, wenn du mit Hund reist.
1. Das richtige Reiseziel wählen 🗺️
Bevor es losgeht, überlegen wir:
- Meer oder Berge?
- Natur pur oder doch lieber Sightseeing in einer Stadt?
Ist die Region festgelegt, checken wir mit der App Happy Cow, wie es um das vegane Angebot steht. Zwei bis drei vegane Restaurants oder Cafés sollten idealerweise innerhalb von 20 Minuten erreichbar sein – so bleibt das Essen unterwegs stressfrei.
Gerade beim Reisen mit Hund spielt aber auch die Umgebung eine große Rolle. Auch wenn ir gerne eine Stadt zum Sightseeing in der Nähe haben, bevorzugen für die Unterkunft eher kleinere Orte in der Natur, wo Hannah genügend Auslauf hat und wir gemeinsam entspannen können.
2. Ferienwohnung statt Hotel 🏡
Für uns hat sich die Ferienwohnung als beste Lösung erwiesen.
Warum?
- Wir können uns selbst verpflegen und vegan kochen.
- Kein Stress mit festen Frühstückszeiten.
- Mehr Platz und Ruhe – auch für den Hund.
Ein Garten oder eine Terrasse sind ideal, damit Hannah sich frei bewegen kann. Wir suchen gezielt nach Unterkünften, die hundefreundlich sind und außerhalb größerer Städte liegen.
Wenn wir ans Meer fahren, prüfen wir vorab auf Google Maps, ob es in der Nähe einen Hundestrand gibt – das erspart böse Überraschungen.
3. Lange Fahrten mit Hund planen 🚗
Ist das Reiseziel mehr als fünf Stunden entfernt, machen wir unterwegs meist einen Zwischenstopp.
So bleibt die Fahrt für Hannah angenehm.
Hier buchen wir oft ein Hotel in einer Stadt auf dem Weg, um noch etwas Sightseeing mitzunehmen – achten aber auch hier auf Hundefreundlichkeit und Parks in der Nähe.

Ein bis zwei Tage Stadtleben reichen dann aber auch – zu viele neue Eindrücke können Hunde schnell überfordern.
4. Regeln, Gesundheit und Sicherheit 📋
Bevor du mit deinem Hund verreist, solltest du dich über die Hunderegeln im Reiseland informieren:
- Gibt es eine Maulkorbpflicht?
- Dürfen Hunde in Restaurants oder nur draußen sitzen?
- Welche Impfungen sind vorgeschrieben?
- wie sind die Regelungen für: Strände, öffentliche Orte, Parks, öffentliche Verkehrsmittel
Auch im Urlaub gilt: andere Länder, andere Regeln. Plane genug Zeit ein, um Impfungen und Dokumente (z. B. EU-Heimtierausweis) vorzubereiten.
5. Beste Reisezeit für Hundeurlaub 🌤️
Wir empfehlen, in der Nebensaison zu reisen – also Frühling oder Herbst.
Das hat gleich mehrere Vorteile:
- Angenehmere Temperaturen für Hunde.
- Weniger strenge Regeln an Stränden.
- Günstigere Preise und weniger Trubel.
Im Hochsommer können besonders Städte für Hunde zur Belastung werden – sowohl wegen der Hitze als auch wegen des vielen Asphalts.
6. Vorbereitung und Packliste für Reisen mit Hund 🎒
Vor der Abreise kaufen wir die wichtigsten Basics ein:
- Für uns zum Kochen in der Ferienwohnung: Gewürze, Tofu, vegane Käse- und Wurstalternativen (weil wir nicht wissen was es vor Ort gibt)
- Hannahs spezielles Hundefutter (sie hat Unverträglichkeiten)
- genügend Leckerchen
- Falls der Hund Medikamente benötigt diese natürlich auch
- Napf und Wasserflasche für unterwegs
- Hundekotbeutel
- Maulkorb, Ersatzleine (Tasche für kleine Hunde)
- erste Hilfe Set für Hunde
- Pfotenbalsam strapazierte Hundepfoten (falls wir mal eine längere Tour machen)
- Hundedecke oder Körbchen
Gerade in abgelegenen Regionen kann es schwierig sein, vegane Produkte oder Spezialfutter zu bekommen. Deshalb lohnt sich gute Vorbereitung immer.
7. Fazit: Bewusst reisen – für dich und deinen Hund ❤️
Reisen mit Hund und gleichzeitig vegan leben – das klingt nach viel Planung, ist aber machbar.
Wer sich im Vorfeld informiert, kann einen entspannten und tierfreundlichen Urlaub genießen, bei dem alle auf ihre Kosten kommen.
Mit ein bisschen Organisation wird der Urlaub mit deinem Vierbeiner zu einer wunderbaren gemeinsamen Erfahrung – egal, ob am Meer, in den Bergen oder auf dem Land.
Wenn du mehr Tipps rund um Reisen mit Hund, vegane Urlaubsideen oder nachhaltiges Reisen suchst, folge mir gerne auf Instagram:
👉 @schwedenhausmitbergblick
Viel Spaß bei deiner nächsten Reise mit Hund! 🐶🌿



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